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Farbentfernung im Abwasser: Wie Retentionsharze die Abwasserbehandlung von Papierfabriken verändern

August 3, 2026
Die wachsende Herausforderung von industriellen farbigen Abwässern

In der globalen Textil-, Papier- und Druckindustrie bleiben farbige Abwässer eine der hartnäckigsten Umweltprobleme. Farbstoffe, Pigmente, Ligninderivate und Bleichnebenprodukte verleihen eine intensive Färbung, die nicht nur ästhetisch inakzeptabel, sondern auch ökologisch schädlich ist – sie blockiert die Sonneneinstrahlung in Gewässern und stört die aquatische Photosynthese. Da die Einleitungsbestimmungen weltweit unter Rahmenwerken wie der EU-Industrieemissionsrichtlinie und Chinas aktualisierten GB-Standards verschärft werden, stehen industrielle Betreiber unter wachsendem Druck, effektivere Entfärbungstechnologien einzusetzen.

Wie Farbentfernungschemikalien funktionieren

Farbe in industriellen Abwässern stammt typischerweise von gelösten organischen Verbindungen mit komplexen konjugierten Doppelbindungsstrukturen, die sichtbares Licht absorbieren. Eine effektive Entfärbung kann durch zwei Hauptmechanismen erreicht werden:

Mechanismus Beschreibung Am besten geeignet für
Ladungsneutralisation Kationische Polymere neutralisieren negativ geladene Farbstoffmoleküle, destabilisieren die kolloidale Suspension und verursachen Ausfällung. Reaktivfarbstoffe, Säurefarbstoffe, Direktfarbstoffe
Adsorption & Brückenbildung Hochmolekulare Polymere adsorbieren gleichzeitig an mehreren Partikeln und bilden durch interpartikuläre Brückenbildung große, schnell absetzende Flocken. Dispersionsfarbstoffe, Pigmentrückstände, ligninhaltige Farbe

Moderne Retentionsharze kombinieren beide Mechanismen in einer einzigen Formulierung. Diese organischen Polymerkoagulantien bieten erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen anorganischen Salzen (Alaun, Eisen(III)-chlorid, PAC), darunter eine größere pH-Toleranz, geringere Dosierungsanforderungen und eine drastisch reduzierte Schlammproduktion.

Der doppelte Vorteil: CW-08 Retentionsharz

Ein Paradebeispiel für diese Technologie ist das CW-08 Retentionsharz, ein hellfarbiges kationisches Polymer mit einem Feststoffgehalt von ≥50%, das sich in jedem Verhältnis vollständig in Wasser löst. Was CW-08 von herkömmlichen Einkoagulantien unterscheidet, ist seine doppelte Anwendbarkeit:

  • Als entfärbender Flockungsmittel: In Abwässern aus der Textil-, Färbe- und Druckindustrie erzielt CW-08 eine schnelle Farbentfernung mit schnellerer Sedimentation als anorganische Alternativen. Es wirkt optimal bei einem pH-Wert von 6-10 nach einfacher Verdünnung im Verhältnis 10-40 zu seinem Volumen.
  • Als Retentionsmittel in der Papierherstellung: Bei Zugabe zum Papierstoff verbessert CW-08 die Retention von Fasern und Feinpartikeln auf dem Sieb, verbessert direkt die Blattbildungsqualität, reduziert Faserverluste und senkt die BOD/COD-Belastung im entstehenden Weißwasser.

Dieses doppelte Design bedeutet, dass Papierfabriken ein einziges chemisches Produkt für ihre Prozessretentionsanforderungen und die Abwasserbehandlung am Ende der Produktionskette standardisieren können, was die Beschaffung vereinfacht und die Lagerkomplexität reduziert.

Praktische Anwendungshinweise

Für maximale Behandlungseffizienz sollten Branchenpraktiker die folgenden Best Practices beachten:

  1. Vordilution ist unerlässlich: Verdünnen Sie das Harz immer mit 10-40 Teilen Wasser vor der Dosierung. Direkte Injektion von Konzentrat kann zu lokaler Überdosierung und ungleichmäßiger Mischung führen.
  2. pH-Wert ist wichtig: Halten Sie den pH-Wert des Abwassers zwischen 6 und 10. Außerhalb dieses Bereichs nimmt die Ladungsdichte des Polymers ab, was die Neutralisationseffizienz verringert.
  3. Sequenzielle Dosierung mit PAC: CW-08 kann mit Polyaluminiumchlorid (PAC) für komplexe Abwässer synergistisch wirken, aber die beiden dürfen niemals im selben Tank vorgemischt werden. Bestimmen Sie die optimale Dosiersequenz (PAC zuerst oder PAC zuletzt) durch Kolbentests, die auf Ihr spezifisches Abwasserprofil zugeschnitten sind.
  4. Nachbehandlungsabtrennung: Nach mehreren Minuten sanften Mischens verwenden Sie Sedimentationsbecken oder Dissolved Air Flotation (DAF)-Einheiten, um den Flocken vom geklärten Überstand zu trennen.
Die wirtschaftliche Begründung für organische Koagulantien

Obwohl die Kosten pro Kilogramm organischer Polymerkoagulantien wie CW-08 die von einfachen anorganischen Salzen übersteigen können, begünstigt die Berechnung der Gesamtkosten (TCO) stark organische Stoffe, wenn die Schlammbehandlung und -entsorgung berücksichtigt werden – oft die größten Betriebskosten bei der industriellen Abwasserbehandlung. Weniger Schlamm bedeutet geringere Entwässerungskosten, reduzierte Deponiegebühren und weniger regulatorische Probleme. Für eine typische mittelgroße Papierfabrik, die 5.000 m³/Tag behandelt, kann allein die Reduzierung des Schlammvolumens jährliche Einsparungen im sechsstelligen US-Dollar-Bereich bedeuten.

Ausblick

Da sich die Industrie in Richtung Null-Flüssig-Entladung (ZLD) und geschlossener Wasserkreisläufe bewegt, wird die Rolle von Hochleistungs-Schlamm-armen Behandlungschemikalien nur noch wichtiger werden. Unternehmen wie Yixing Cleanwater Chemicals Co., Ltd., mit seinen etablierten F&E-Kooperationen mit heimischen Universitäten und seiner Exportpräsenz in Südostasien, Europa und Amerika, sind gut positioniert, um diesen Übergang mit Produkten wie der CW-08-Serie zu unterstützen. Mit etwa 50% der Produktion, die bereits internationale Märkte bedient, verbindet Cleanwater weiterhin chinesisches chemisches Fertigungs-Know-how mit globalen Anforderungen an die Umweltkonformität.